Artikel & Bücher

Fernsehserie Numb3ers (ein Beispiel-Ausschnitt hier)

... ist eine US-amerikanische FBI-Fernsehserie, die den Einsatz mathematischer Methoden in der Verbrechensbekämpfung zeigt. Verantwortliche Produzenten waren unter anderem die Brüder Tony und Ridley Scott. Die Serie wurde in den USA von CBS erstmals in 2005 ausgestrahlt. Die deutsch synchronisierte Version startete in 2005 auf ProSieben. In 2009 begann Sat.1 mit der Ausstrahlung der fünften Staffel und später kabel eins.

 

Das 1×1 in der Natur entdecken (Lerntherapie Susanne Seyfried)

... ist ganz einfach und es macht unheimlich Spaß rauszugehen und im Garten oder in der Natur spielerisch Mathe zu üben. Mathe natürlich ohne Arbeitsblatt!

 

Wie Lehrer Motivation und Erfolg ihrer Schüler fördern  (phorms.de/ erschienen in Education World) 

Wie können Lehrer Schüler darin unterstützen, Herausforderungen anzunehmen, statt sich von ihnen überfordert zu fühlen? Carol Dweck ist bekannt für ihre wegweisende Forschung auf dem Gebiet der Motivations-, Persönlichkeits- und Entwicklungspsychologie. In diesem Interview fasst sie ihre Einsichten in die Bedeutung der Motivation beim Lernen zusammen.

 

The PISA 2012 results allow us to examine how certain teaching and learning strategies are related to student performance in mathematics. This report tries to relevant data and analyses that can help reflect on how to teach mathematics and on how students learn.

Mathe fürs Leben (Deutschlandfunk)

Mathematik hat einen miesen Ruf: Sie gilt als abstrakt, abgehoben und ohne Bezug zum Alltag. Welcher Irrtum! Unser Leben steckt voller Zahlen und Zusammenhänge. 

 

"Umdenken in der Pädagogik"
         von Diplompsychologe/ Pädagoge Josef Hanel (Frankfurter Rundschau 12/2019)

Die Lerndefizite können auch als Versagen des Systems Schule verstanden werden. Das Vorgehen in Schweden: Im Falle des sich andeutenden Schulversagens setzen sich alle Beteiligten, also neben der Schulleitung und Lehrkräften auch Schulpsychologen und Sozialpädagogen und andere rechtzeitig zu einer kollegialen Beratung zusammen und fragen sich, wie die Lernentwicklung dieses Kindes verbessert werden kann: Was haben wir versäumt? Was hätten wir machen können?Wie können wir dem Schulverlauf eine andere Richtung geben? Die Schule sieht sich ausschließlich in der Verantwortung für die gesamte Lernentwicklung eines Kindes und stellt die not-wendigen Ressourcen bereit und zwar in der Schule. Wenn Lernförderung frühzeitig einsetzen würde, ließe sich das Lernversagen oft vermeiden. Der zunehmende Ganztag an vielen Schulen bietet jetzt die Gelegenheit, einen Paradigmenwechsel vorzunehmen und die Schule so auszustatten, dass sie wieder alleine für den Lernerfolg eines jeden Schülers verantwortlich sein kann.

Dazu ein Vergleich: Wie lange würde sich ein Schuhmacher wohl halten können, wenn er sich für Kunden mit Senk- und Spreizfuß nicht mehr zuständig fühlen würde? In der Pädagogik überlässt man jedoch eine zentrale Aufgabe dem außerschulischen Bildungsmarkt.

In Meta-Studien über Schulqualität wird betont, dass der Schulerfolg weniger von der Unterrichtsmethode, von der Klassengröße oder von der Ausstattung der Schule abhängt, sondern hauptsächlich von der Persönlichkeit des Lehrers. Daher gilt es, die richtigen Menschen für den Beruf des Lehrers zu gewinnen, sie entsprechend gut zu bezahlen und ein Schulsystem zu schaffen, das alle Anstrengungen darauf konzentriert, jedes Kind optimal zu unterrichten.

 

André Stern: „Ich bin gut, weil ich begeistert bin“ (Karriereführer)

Ein besonderer Fall, der zum Nachdenken anregt und ermuntern sollte ausgewogen zu erziehen ...

In unserer heutigen Gesellschaft stehen schon Kinder unter einem enormen Leistungsdruck. Das Resultat sind häufig Versagensängste. André Stern verspürte nie den Druck, Leistung erbringen zu müssen, denn er ging nie zur Schule und wurde auch nicht zu Hause unterrichtet. Er arbeitet heute als Musiker, Komponist, Gitarrenbaumeister, Journalist und Autor. Wie das geht? Er wurde in seinen natürlichen Neigungen unterstützt und erreichte seine Kompetenz durch Begeisterung.

 

"RECHENSCHWÄCHE GIBT ES NICHT" (Themenabend mit Wolfram Meyerhöfer 02/2019)

Wenn ein Kind nicht rechnen lernt, dann taucht schnell die Frage auf: Leidet es an Rechenschwäche? Auf das Kind wartet dann ein medizinisch-pädagogischer Apparat, die Schule hingegen erklärt sich für unzuständig. Im Vortrag wird ein Konzept vorgestellt, das die Prämisse verneint, dass im Kind ein Defizit vorliegt. Die Annahme ist, dass mangelhafte Beschulung die Ursache ist. In der Aneignung des Mathematischen gibt es faktische, objektive Hürden. In Schulen werd diese Hürden oft gar nicht gezielt bearbeitet. 

 

"Learning an the brain" (Ed100 01/2018)

Dieser knackige englische Artikel outet Neuro-Mythen, also zwar etabliertes aber überholtes Gedankengut. Natürlich werden daneben unsere Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir unser Gehirn pflegen und lernbereit halten können.

 

"Mathe-Angst – Wie die Eltern so das Kind" (Sozialpsychologische Forschung Uni Mannheim)

Wenn Eltern, die Angst vor Mathe haben, ihren Kindern häufiger bei Mathe-Hausaufgaben helfen, kann das bei diesen zu einer schlechteren Mathe-Leistung und dadurch zu verstärkter Mathe-Angst führen.

 

Mathe und die Angst vor Schmerzen (Stiftung Rechnen)

Regelmäßige Angst hat Auswirkungen auf die Psyche. Andauernde Furcht scheint auch viele Schüler/innen zu quälen, wenn sie an den Matheunterricht denken. Offensichtlich ist dieses Problem so schwerwiegend und weit verbreitet, dass es zum Inhalt zahlreicher Studien geworden ist. Hier werden Einsichten zusammengefasst von der Stiftung Rechnen.

 

 "Kinder mit Dyskalkulie werden behandelt, als sei ihnen nichts beizubringen" (Süddeutsche Zeitung 08/2017) 

Dabei sei es möglich, jedem Kind Grundlagen im Rechnen zu vermitteln, sagt Wolfram Meyerhöfer, Mathedidaktiker. Er hält die Rechenstörung für eine Ausrede der Schulen.

 

Mehr als Rechnen - Mathematik zwischen Schule und Schönheit (Günter M. Ziegler in Der Tagesspiegel 06/2016)

Rätseln und Ringen, Beweisen und Bewundern: Warum die Wissenschaft der Zahlen jenseits von umstrittenen MSA-Tests so wichtig für uns ist.Mathematik ist ein wesentlicher Teil unserer Kultur: Die Menschheitsgeschichte beginnt mit geometrischen Mustern und dann mit Zahlen, lange vor den Anfängen von Schrift.

 

Woher kommt die Angst vor Mathe? (Deutschlandfunk 11/2015)

Wichtig sei, so die Forscher, den Teufelskreis zwischen Angst und schlechter Leistung zu durchbrechen.

 

"The Secret to Raising Smart Kids" (Scientific American 01/2015) 

Dieser Augen öffnende englische Artikel fasst die wichtigen psychologischen Erkenntnisse zusammen, die zeigen wie die Grundvorstellungen des Lernenden sein/ihr Lernen prägen und beeinflussen.

 

"Der Todeskuss für die Mädchen" (Die Zeit 09/2015)

Die Neigung zu Mathe hängt sehr von den Erfahrungen beim Umgang mit Mathe ab und so auch von Lob und Tadel, sagt die Motivationsforscherin Carol Dweck, Professorin für Psychologie, USA. 

 

"Rechenschwäche gibt es nicht" (SPEKTRUM 10/2013) 

Kinder sind sehr unterschiedlich. Als Gesellschaft zwingen wir sie aber alle dazu, gleichermaßen die Schule zu besuchen. Damit unterliegt die Schule eigentlich der Verpflichtung, den Stoff so zu lehren, dass alle diese unterschiedlichen Kinder ihn sich auch aneignen können. Diese Verpflichtung erkennen viele Lehrer und die Bildungsadministrationen jedoch nicht. Man tut so, als ob die Schüler eine "Bringpflicht" hätten, so in die Schule zu kommen, wie die Pädagogen sie gern hätten. Wer am Ende nicht passt, wird als unbegabt abgeschrieben.

 

Diagnose Rechenschwäche: "Ich will, dass jedes Kind rechnen lernt" (Spiegel 10/2013)

Wenn Kinder schlecht rechnen, heißt die Diagnose schnell Dyskalkulie. Mathedidaktiker Wolfram Meyerhöfer hält die Unfähigkeit für ein erfundenes Leiden - und weist im Interview Wege für Schüler, die sich mit Mathe schwertun.

 

"Denken statt rechnen: Die Wahrheit über Mathe" (Spiegel 01/2012)

Viele Menschen verwechseln Mathematik mit Rechnen, doch das Hantieren mit Zahlen und Formeln macht nur einen kleinen Teil des Fachs aus. Mathematik bedeutet vor allem kreatives Denken. Es ist ein großes Abenteuer für den Kopf - von dem wir in der Schule oft nur wenig mitbekommen.

 

"Was machen Mathelehrer eigentlich falsch?" (2011) Süddeutsche Zeitung - SZMagazin Heft 22

Kein Schulfach ist so am Ende wie die Mathematik. Sozialforscher von Forsa ermittelten, dass ein Fünftel aller Schüler im »letzten Zeugnis in Mathe mit einer Vier oder schlechter benotet wurde«. Mathematik, das Angstfach. In keinem Fach können Lehrer die Schüler besser auflaufen lassen als in Mathematik. Und Schüler werden im Matheunterricht leider zu oft abgehängt, da Mathe ein Fach st, in dem das Verständnis stark aufeinander aufbaut.

 

"Mathe kann doch Jeder" (Die Zeit 01/2002)

Mit Ideen jonglieren. Muster begreifen, sprechen, Euclid verstehen - ist alles dieselbe Kunst. "Es gibt kein Mathematik-Gen", fühlt sich Keith Devlin gleich zu Beginn verpflichtet klarzustellen, dafür gebe es aber sehr wohl eine "angeborene Fähigkeit zum mathematischen Denken". Und die, das ist die gute Nachricht, besitzen selbst die größten Zahlenphobiker: "Praktisch jeder" habe das nunmehr in Anführungszeichen gesetzte "Mathe-Gen".