Hirngerechte Lehre kontra Mathe-Angst und Mathe-Schwäche

Erst vor einer Woche stolperte ich über ein neues Buch und wieder einmal bekam ich eine Gänsehaut beim Gedanken an Kinder, Schule und Lernen. In ihrem Buch erzählt Lois Letchford von einer besonderen Zeit ihrer australischen Familie. Ihr Sohn Nicholas war ein stiller, sehr scheuer und ansatzweise ängstlicher kleiner Junge. Seine Mutter beschreibt ihn als anhänglich, zerstreut und träumerisch; seine Einschulung war eine große emotionale Herausforderung für ihn und sie; sie nennt es Desaster. Im ersten Jahr nach seiner Einschulung ließ die Schule sie wissen, dass die Testung ihres Sohnes einen sehr niedrigen IQ zeigte und er „das schlimmste Kind sei, das sie in 20 Jahren gesehen“ hätten. Hiermit begann eine wichtige Zeit für Nicholas und seine Familie mit gemeinsamen Lernerlebnissen und Möglichkeiten. Im Jahr 2018 erscheint Lois‘ Erzählung davon: „Reversed: A Memoir“ (bisher nur in Englisch erschienen). Und ebenfalls in diesem Jahr ist es soweit für ihren Sohn Nicholas, er graduiert an der Oxford Universität mit einem Doktortitel in angewandter Mathematik.

 

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Lernen braucht Mut und Kreativität!

Dieses wunderbare Schild passt auf viele Stationen des Lebens.

Hier halte ich es für Mathe hoch. Unsere Schüler haben es verdient.

Mathe muss überzeugender angegangen,  kreativer gelehrt und mutiger gelernt werden!

 

Es braucht Mut, um alte Weisheiten auf den Kopf zu stellen.

Es braucht Kreativität ohne Scheu vor leeren Seiten.

Es braucht Überzeugung, um gegenüber Bedenkenträgern aufzustehen.

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"Mathe lernen kann Jeder" ... wir müssen umdenken, sofort!

Die Lernhaltung Mathe gegenüber muss sich grundsätzlich ändern.

Eindrucksvoll, hier wird Klartext gesprochen, der stark macht! In Kalifornien, USA, wird neu gedacht: "Jeder kann Mathe lernen!". Namhafte Personen der Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft setzen sich dafür ein, neue wissenschaftliche Erkenntnisse weiterzugeben und endlich in die Praxis zu bringen. Den Menschen soll bewußter sein, dass Mathe vielseitig und spannend ist und dass jeder Schüler natürlicherweise die besten Voraussetzungen dafür mitbringt, Mathe erfolgreich zu erlernen. Es geht ein Ruck durch die Gesellschaft, man denkt um und befreit sich. Weg von der alten, lähmenden Denke "Mathe können nur Wenige" und hin zu den Fingerzeigen der modernen Forschung "Mathe lernen kann Jeder, es ist erlernbar wie alles Andere auch. Das Hirn ist bereit." In den Schulen wird diese wichtige Grundeinstellung offen diskutiert und vermittelt. So sollen gedankliche Hindernisse von Anfang an aus dem Weg geräumt werden und Schüler sich unbeschwert ihrem Lernen widmen können. 

  


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