Lösungen & Hilfen

Eltern und Fachpersonal sind die wichtigsten Lernbegleiter für kleine und große Kinder. Der gemeinsame Alltag und das Miteinander in Kindergarten und Schule bieten wertvolle Gelegenheiten für mathematische Erfahrungen und Vokabeln. Ständig nutzen wir Mengen, Größen, Zahlen und Maße, wir bewegen uns im Raum, sortieren, ordnen, schätzen, vergleichen und messen. Helfen Sie Kindern dabei mit alters-/entwicklungsgerechten Erlebnissen und Gesprächen sowie mit einer liebevollen und interessierten Beobachtung ihres Entwicklungs- und Lernfortschritts.:

Kleinkinder bzw. Kindergartenkinder 

  • Am wichtigsten sind reichhaltige konkrete, spielerische und sinnliche ERFAHRUNGEN mit mathematischen Aspekten unseres Alltags (>hier ein paar Beispiele).
  • Ebenso wichtig ist ihre gute BEOBACHTUNG: wie widmen sie sich diesen Erfahrungen, wiederholen und verinnerlichen sie? Die jüngsten Lernenden erobern sich beeindruckende Kenntnisse und Fertigkeiten.

  • Im Falle anhaltender Unsicherheiten ist nun der beste Zeitpunkt, um FRÜH zu helfen bzw. zu fördern, falls Mengenvorstellungen, Räumlichkeiten oder Zahlbegriffe nur zögerlich oder unvollständig entwickelt werden.


hilfreiches Dienes-Material
hilfreiches Dienes-Material

Kinder im Vorschul- und Grundschulalter 

  • Wichtig bleiben reichhaltige, KONKRETE Erfahrungen mit Mathe in Alltag und Schule. Dabei wird es ebenso wichtig, ihre gedankliche und SPRACHLICHE Auseinandersetzung mit mathematischen Aspekten zu begleiten (> hier weitere Anregungen).
  • Erfahrungen und Themen werden komplexer und abstrakter. Von Anfang an sollte ZEIT und WIEDERHOLUNGEN gewährt werden, damit sich grundlegende Einsichten, Konzentration und Sprache tragfähig ausbilden können.

  • Mit einer weiterhin guten BEOBACHTUNG ist abzusichern, dass Lernende mathematische Symbole und Zusammenhänge wirklich verstehen. Das Miteinander zwischen Eltern und Lehrpersonen ist hilfreich für die Einschätzung des Lernstands.

  • Werden mögliche Lernhindernisse FRÜH erkannt und adressiert, können Missverständnisse oder Lücken oft leicht ausgeglichen werden und das Kind schließt wieder auf. Zu einem frühen Zeitpunkt gefördert heißt eben auch, dass sich erst gar keine Negativspirale aufbauen kann.


Schüler auf weiterführenden Schulen 

  • Ein wo immer möglich, sinnvolles Anknüpfen der neue mathematische Themen an den Vorerfahrungen der Lernenden hilft dabei, auch neue Symbole, Beziehungen und Prozeduren gut nachzuvollziehen und zu verstehen.
  • Ein aktiver LERNDIALOG fördert das Verständnis auf zwei Weisen: Sichtweisen werden ausgetauscht und bereichern die eigene Perspektive; eigene Ideen beschreiben/ versprachlichen fördert das eigene Verständnis.
  • Je nach individueller Mathe-Historie, gibt es leider Wunden. Hier sind vorgelebte OFFENHEIT & ZUVERSICHT umso wichtiger; Lernen darf nicht abgestempelt werden. Lernende brauchen Perspektiven für INDIVIDUELLE Lernwege und Lernerfolge.
  • Weiterhin ist die Beobachtung des Lernenden und der Lösungsansätze wichtig. Dies erfolgt nun gemeinsam mit ihm/ihr. So wird gleichzeitig eine zielführende Reflexion und Einschätzung des eigenen Lernfortschritts gefördert (Meta-Kognition).

Bei akuten, leidvollen oder hartnäckigen Problemen in Mathe braucht es frühzeitig und in jedem Alter mehr als Nachhilfe.
                          Eine Lerntherapie bietet individuelle Lernwege und ganzheitliche Hilfen für
 Lernende. 

                                                           Ein Lern-Coaching bietet eine zielorientierte Ausrichtung und Begleitung Lernender.