Wissen ist Macht!

Aus der Hirnforschung

Unsere Gehirne zeigen "Plastizität"

Gehirn-Plastizität heißt, "das menschliche Gehirn verändert sich ein Leben lang." (Max-Planck-Gesellschaft). Also, unser Gehirn entwickelt sich immerzu und zwar rund um die Uhr, durch Erfahrungen! 

 

Mit modernen Technologien beobachten Forscher unser aktives Hirn beim Arbeiten und Lernen. Durch diese Einblicke verstehen wir heute viel besser wie ein Gehirn arbeitet und lernt. Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen einschließlich Neuro-Wissenschaft, Psychologie und Pädagogik wissen heute, unser Hirn ist "plastisch" und reagiert auf Input und Handeln mit Anpassung, Entwicklung und Ausbau. Lernende und Lehrende müssen diese erkannte Hirnplastizität verinnerlichen:

Lernen ist grundlegende Entwicklungsarbeit am Hirn

 Das menschliche Hirn kann immenses leisten.

Es entwickelt und verändert sich ein Leben lang.

Mit den Aktivitäten wachsen neuronale Hirnstrukturen.

 

Unser Gehirn wird durch jegliche Erfahrungen - und so auch und insbesondere durch mathematisches Hantieren - regelrecht trainiert und entsprechend angeregt sich zu entwickeln. Ähnlich wie ein Muskel durch gutes Training gestärkt und geformt wird. Hirnzellen und Hirnverbindungen brauchen Anregung, sie werden mit jeder engagierten Arbeit aufs Neue aktiviert. Denken, Lernen, Üben ist Hirnjogging: vergleichen, messen, kombinieren, ausprobieren, lösen, knobeln, verstehen, wiederholen, korrigieren, etc. Bei jeder Aktion werden Hirnzellen und ihre Verbindungen schrittweise angeregt, entwickelt und gestärkt ... ausgebaut bis zur Hochleistungsstrecke! "Übung macht den Meister!"

 

Kurz, beim engagierten Lernen entwickeln sich Nervenbahnen und mit ihnen die entsprechenden Hirnregionen, Fähigkeiten und Voraussetzungen. Diese Entwicklungsarbeit ist das Ziel von Matheunterricht. Daher, hin zu den Mathe-Aufgaben und das Hirn trainieren!

Brainfoods, wirklich?

Gehirn, Leistung & Ernährung

 

in Arbeit